Inhalt:

Kenntnisreich und unterhaltsam, schreibt der Autor, der 2009 für seine literarischen Verdienste um den Niederrhein den „Rheinlandtaler“ verliehen bekam, über Heimat als Amputationsschmerz und Leideform, als Liebe ohne Bodenhaftung und ewiges Krähwinkel, als nostalgischer Reflex und lebensgefährliches ideologisches Konzept, aber auch als humanistische Zielvorstellung und utopische Glücksverheißung. Und schließlich schreibt er über seine Heimat: den Niederrhein. Der wird seit einigen Jahren - nicht nur aus touristischen Vermarktungsgründen - zu einer Region stilisiert, die "Heimat" sein soll. Ein gemeinsamer territorialer Lebensraum zur Schaffung eines kollektiven Selbstbildes anhand von Kollektiveigenschaften der Bewohner, die trotz aller offensichtlichen Unterschiede, geglaubt und öffentlich bekundet werden. Das führt sofort zu der Frage: Gibt es den Niederrhein überhaupt, oder haben wir es mit einer schon jahrhundertealten Landschaftssimulation zu tun?

Paul Eßer möchte mit seinen fundierten Gedanken und hintergründigen Geschichten über Heimat und die Region Niederrhein den Leser anregen, sich meinungsstark und kritisch in die aktuelle Diskussion über Heimat, Migration, Überfremdung etc. einzubringen, und ihm bei der Beantwortung der Frage helfen: Gibt es eine niederrheinische Identität und kann sie meine Heimat sein?

Informationen:

Heimat. Niederrhein

Verlag: BoD 2020

Preis: 15,90

148 Seiten, mit farbigen Abb., Hardcover

ISBN-13: 9783750470804

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